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iRollstuhlberater

geFordert

Damit der Rollstuhlfahrer seinen Rollstuhl optimal nutzen kann, muss der Rollstuhl exakt auf die Bedürfnisse seines Nutzers angepasst werden und individuell einstellbar sein. Dazu müssen folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Körpergröße des Nutzers

  • individuelle Fähigkeiten des Nutzers

  • Bedürfnisse des Nutzers

  • örtliche Gegebenheiten

  • Verwendungszweck

  • Einsatzbereich

Das Gewicht

Eine hohe Aufmerksamkeit bei der Entwicklung moderner Rollstühle gilt der Reduzierung des Gewichts und somit der Erhöhung der Mobilität. Einen großen Einfluss auf das Gewicht eines Rollstuhls haben:

  • Material für den Rahmens

  • Fahrwerk

  • Sitzbespannung

  • Aufbauart

Bei der Aufbauart ist z.B. die Starrahmenkonstruktion leichter als ein faltbarerer Rahmen, weil hier Scharniere, Gelenke und weiteres Montagematerial überflüssig sind. Materialqualität und die individuelle Ausstattung (Räder und Reifen) des Rollstuhls spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle für das Gewicht. Allerdings ist das Gewicht nicht alleine ausschlaggebend für einen geringeren Rollwiderstand bei der Fortbewegung. Zu geringer Luftdruck in den Reifen hat hier einen wesentlich höheren Einfluss und kann den Rollwiderstand um das Sechsfache erhöhen.

Grundsätze bei der Rollstuhlversorgung

  1. Funktionsfähigkeit
  2. Die individuellen Auswirkungen einer Krankheit oder Behinderung müssen bei der Rollstuhlversorgung immer berücksichtigt werden. Es gibt kein „Schema F”.

  3. Therapieziel
  4. Die Ziele der Therapie und die individuelle Entwicklung des Rollstuhlnutzers müssen klar formuliert und im gesamten Versorgungsprozess berücksichtigt werden.

  5. Selbstständigkeit
  6. Der Grad der individuellen Selbstständigkeit in Hinblick auf das Lebensumfeld des Rollstuhlnutzers ist im Versorgungsprozess mit einzubeziehen.

  7. Einweisung
  8. Der Umgang mit einem Rollstuhl muss erlernt werden. Das gilt sowohl für den Rollstuhlnutzer, als auch für begleitende Personen, die den Rollstuhl schieben.

  9. Verantwortung
  10. Neben den motorischen Möglichkeiten müssen auch die geistigen Fähigkeiten des Rollstuhlfahrers bei der Auswahl des Rollstuhls berücksichtigt werden. Der Rollstuhlfahrer muss sein Hilfsmittel auch beherrschen können.

  11. Sicherheit
  12. Bei der Versorgung muss, neben der optimalen Mobilität, auch die Sicherheit berücksichtigt werden.